Hundehaftpflichtversicherung

Hundehaftpflichtversicherung 2018-06-19T08:52:22+00:00

Warum brauche ich überhaupt eine Hundehaftpflicht?

In den Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist eine Hundehaftpflichtversicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Allerdings sollten Sie auch, wenn sie nicht in den genannten Gebieten wohnen, über den Abschluss einer solchen Police nachdenken. Mal davon abgesehen, dass man seinen Hund bereits ab vier Euro im Monat versichern kann, übernimmt Ihre Privathaftpflicht keine Schäden, die Ihr Vierbeiner verursacht hat. Dabei sind in manchen Tarifen Schäden in Höhe von bis zu 15 Mio. Euro abgesichert.

Was genau ist bei einer Hundehaftpflicht versichert?

Schutz im Ausland

Eine gute Hundehaftpflicht sollte Ihnen Schutz im Ausland bieten. Denn wenn Sie Ihren Hund in fremde Länder mitnehmen und dort Schäden entstehen, kommen Sie schnell in Schwierigkeiten. Dort herrschen andere Gesetze und Sie sprechen die Sprache eventuell nicht gut genug, um zu einer Streitschlichtung beizutragen.

Sachschäden

Unter Sachschäden versteht man im Versicherungsgewerbe Schäden, bei denen Eigentum einer Person beschädigt wird. Dies kann verschiedenste Dinge betreffen, zum Beispiel das Sofa bei einem Freund oder das Fahrrad eines gestürzten Radfahrers. Bitte beachten Sie, dass Mietsachschäden nicht zwangsläufig abgedeckt sind. Mehr zum Thema Mietsachschäden finden Sie unten im Bereich “Fragen zur Hundehaftpflicht”.

Personenschäden

Dies sind Schäden an Personen, welche direkt oder indirekt durch Ihren Hund verursacht werden. Ein direkter Schaden wäre es zum Beispiel dann, wenn Ihr Hund eine Person beißt. Ob dieser aus Angst oder Aggressivität zugebissen hat, spielt dabei keine Rolle. Ein indirekter Personenschaden entsteht dann, wenn Ihr Tier beispielsweise vor ein Fahrrad läuft und der Fahrer beim Versuch auszuweichen stürzt und sich verletzt.

Hüten durch Dritte

Oft ist bei Tierversicherungen auch von Fremdhütern die Rede. Damit sind jedoch nicht nur Nachbarn oder Bekannte gemeint, auch der Lebenspartner zählt als Fremdhüter, sofern er nicht Eigentümer des Tieres ist. Sie sollten deshalb darauf achten, dass das Hüten durch Dritte in ihrem Versicherungsschutz enthalten ist, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Vermögensschäden

Hier handelt es sich um Schäden, welche indirekt entstehen und nicht zwangsläufig nur involvierte Personen betreffen. Man unterscheidet zwischen echten und unechten Vermögensschäden. Dass Ihr Hund einen echten Vermögensschaden verursacht ist unwahrscheinlich. Allerdings können unechte Vermögensschäden durchaus vorkommen. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Ihr Hund eine Person beißt, welche sich gerade auf dem Weg zum Flughafen befindet. Kann diese Person aufgrund des Bisses den Flug nicht antreten, so sind die entstandenen Reisekosten ein unechter Vermögensschaden.

Warum sollte man Hundehaftpflichtversicherungen vergleichen?

Der Vergleich der Hundehaftpflichtversicherung wird zeigen, dass sich die einzelnen Versicherungen erheblich bei Preisen und Leistungen unterscheiden. Der Tarifvergleich macht transparent, wie groß die preisliche Bandbreite einiger Versicherer ist.

 

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